AWF-h Rußpartikelfilter

Rege­ne­ra­tion durch Die­sel Injektion

Das aktiv Wall Flow HC-dosing (AWF h) Ruß­par­ti­kel­fil­ter­sys­tem ist die Lösung für Fahr­zeuge und Arbeits­ma­schi­nen mit ein­satz­be­dingt nied­ri­gen Last­pro­fi­len und län­ge­ren Leer­lauf­pha­sen in denen die Abgas­tem­pe­ra­tu­ren unter die kri­ti­schen Gren­zen für eine rein pas­sive Rege­ne­ra­tion sinken.

Das Sys­tem besteht aus einem unbe­schich­te­ten SiC Wall-Flow Sub­strat, das mit einer fle­xi­blen Dich­tungs­matte in einem Edel­stahl­ge­häuse fixiert ist. Dem Sub­strat wird ein spe­zi­ell beschich­te­ter Oxi­da­ti­ons­ka­ta­ly­sa­tor vor­ge­schal­ten. Die­ser besteht aus einer Metall­wabe, die den ter­mi­schen Belas­tun­gen auch im Dau­er­be­trieb stand hält.

Zur Ein­lei­tung einer Rege­ne­ra­tion bei nied­ri­gen Abgas­tem­pe­ra­tu­ren, wird vor dem Oxi­da­ti­ons­ka­ta­ly­sa­tor Die­sel­kraft­stoff in den Abgas­strom gedüst. Der fein zer­stäubte Kraft­stoff ver­dampft auf der Kata­ly­sa­to­rober­flä­che und erzeugt durch die dabei ablau­fen­den exo­ter­men Reak­tio­nen aus­rei­chend Tem­pe­ra­tur für eine Rege­ne­ra­tion der gefil­ter­ten Ruß­par­ti­kel. Über die Steue­rung des Sys­tems kann dabei die ein­ge­brachte Kraft­stoff­menge so genau dosiert wer­den, dass die Tem­pe­ra­tur vor Fil­ter frei wähl­bar ist.

Die Über­wa­chung des Sys­tems steu­ert die Rege­ne­ra­ti­ons­pha­sen auto­ma­tisch je nach Kun­den­wunsch und Ein­satz, abhän­gig von der Bela­dungs­dauer bei nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren oder bei Errei­chen eines frei wähl­ba­ren Grenz­wer­tes für den Gegen­druck vor dem Filter.

Auf einen Blick:
  • Fil­ter­re­ge­ne­ra­tion unter nahezu jeder Einsatzbedingung
  • Per­ma­nente Abschei­de­leis­tung von Ruß­par­ti­keln >99%
  • Light-off Tem­pe­ra­tur schon bei ca. 180°C
  • Kaum spür­ba­rer Kraftstoffmehrverbrauch
  • Rege­ne­ra­tion ohne NO2-Erhöhung
  • Voll­au­to­ma­ti­sche Steue­rung mit Fil­ter­über­wa­chung, Log­ger­funk­tion und Anzeige integriert
  • Strom­ver­sor­gung 10–32 V
Optio­nen:

Je nach Art der Anwen­dung, bzw. des Fahr­zeug– oder Maschi­nen­ein­sat­zes, ist es mög­lich, dass selbst die Min­dest­tem­pe­ra­tur­an­for­de­rung von 180°C für den Rege­ne­ra­ti­ons­be­ginn nicht erreicht wird. Für die­sen Fall bie­ten wir zusätz­li­che, tem­pe­ra­tur­er­hö­hende Maß­nah­men an.

Stan­dard­lö­sun­gen sind hier:

  • Dros­sel­klappe für die Ansauglei­tung, zur Redu­zie­rung der Ansaugluftmenge
  • Künst­li­che Last­si­gnale (siehe oben dar­ge­stell­tes Anwendungsbeispiel)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen sowie Anfra­ge­for­mu­lare fin­den Sie in unse­rem Down­load Bereich.

Gern bera­ten wir Sie auch per­sön­lich bei Ihrem kon­kre­ten Anwen­dungs­fall.
Spre­chen Sie uns an!